Die etwas andere Meerschweinchenseite
  Schweineheim 3.0
 

Schweineheim 3.0

In wenigen Schritten hinein ins schweinische Wohnvergnügen…

Die Öttis sind Anfang 2013 umgezogen und mussten ihr altes Schweineheim 2.0 abreißen lassen. Bis zum Neubau haben sie sich erst einmal in der Abstellkammer in einem Klappgehege zwischengeparkt.

Das Schweineheim 3.0 wurde unter ganz anderen Gesichtspunkten als das alte Schweineheim geplant, denn zum einen waren die Gegebenheiten andere (Zimmer mit Dachschräge, Dachfenster,…) und zum anderen war der alte Etagenbau zwar schön, aber aufwendig zu reinigen. Außerdem halten wir (und die Öttis) eine große Grundfläche für wesentlich besser, als mehrere kleine Etagen.

Es wurde viel gebaut und einiges hat nicht direkt so funktioniert wie geplant. Aber die Schweinearchitekten und die Öttitischler haben nicht einfach drauf losgebaut, sondern haben sich auch einige Gedanken gemacht. Ob es sich gelohnt hat? Seht selbst!

Schritt 1:

Sperrmüll anmelden, diverse Wohngegenstände hinauswerfen, große Teile der Wohnfläche von Gerümpel freiräumen, sodass die Öttis ihre Zelte dort aufschlagen können.

Wieso? Weil die Öttis unbedingt ein neues Zuhause haben wollten, weil das alte Schweineheim 2.0 nach 6 Jahren ganz schön verwohnt war und weil sowieso umgezogen werden musste und weil mehr Platz sowieso besser ist und weil Fips das einfach so bestimmt hat.

 Gehegeplatz

Schritt 2:

Massive Holzbalken mit der Wasserwaage an der Wand ausrichten und mit großen Dübeln sehr gut an der Wand befestigen.
WARUM NUR???!!! Zwischendurch feststellen, dass die Balken nicht schnurgerade sind und dass ein Bohrloch weggerutscht ist. Balken noch mal abschrauben, neues Loch bohren, neuen Dübel setzen, wieder festschrauben. Noch mal Wasserwaage anlegen und feststellen „Das muss reichen“.

Weshalb? Damit das Schweineheim auf der Wandleiste aufliegen kann und zusammen mit den Tischbeinen 5 Kilo Schweinefleisch, gaaanz viele Einstreuflocken aus Massivholz und viele gemütliche Behausungen trägt. Solch eine Wandleiste kann mehr Gewicht tragen, ist stabiler als einzelne Tischbeine und zudem auch viel einfacher zu montieren.

 Balken 1  Balken 2

Schritt 3:

Sperrige Spanplatten durch das Treppenhaus hinaufschleppen
AAARGH! Jedes mal fluchen, wenn die Platte an die Tapete haut.
Die Platten passend zuschneiden und auf der Unterseite mit Leisten versehen, die bündig an der Schnittkante angeschraubt werden.
Grrrrr!!!! Später feststellen, dass eine Leiste völlig schief ist und somit gar nicht als Anlegefläche taugt. Leiste wieder abschrauben, neue Leiste zuschneiden, bündig am Plattenrand befestigen.

Warum? Weil die Spanplatte alleine viel zu dünn ist, um später Schrauben reinzudrehen. Außerdem bekommen die Frontbretter so mehr Auflagefläche und können nicht so leicht umknicken, wenn sich ein Ötti mal von innen dagegen lehnt.

Unterbauleisten1

Schritt 4:

Erster Probe-Aufbau des Geheges mit untergestellten Leisten als provisorischen Tischbeinen.
Boah! Mächtig stolz die große Grundfläche des zukünftigen Schweineheims bewundern.

Wieso? Weil es einfach nur toll ist!
Außerdem bemerkt man beim Probe-Aufbau schnell Denk- und Baufehler, z.B. wenn man irgendwo vergessen hat, die Brettstärke mit einzuberechnen u.ä.

Holzbeine

Schritt 5:

Schnittkanten der Spanplatte mit wasserfestem Bootslack streichen.

Weshalb? Wenn die Abdichtung irgendwann mal kaputt gehen sollte, sind die Schnittkanten nicht so anfällig für Schweinefeuchtigkeit. Als netter Nebeneffekt versiegelt der getrocknete Bootslack die geschnittenen Plattenkanten, sodass sie nicht so stark bröseln.

Bootslack

Schritt 6:

Gehegeplatten mit der Wasserwaage gerade ausrichten, indem die provisorischen Beine mit Unterlegscheiben oder anderen festen Plättchen passend unterfüttert werden, bis alles waagerecht ist.
Grompf! Feststellen, dass die gegenüberliegenden Wandbefestigungen nicht auf absolut gleicher Höhe sind und somit eine 100%-ig horizontale Ausrichtung gar nicht möglich ist. Beträchtliches Gefälle im Zimmerfußboden feststellen. Aufregen.

Warum? Wenn die Bodenplatte schief ist, rollen die Öttis beim Schlafen immer aus ihren Häuschen.

Schritt 7:

Genaue Position der endgültigen Tischbeine festlegen und dort den exakten Abstand der Bodenplatte vom Fußboden messen.

Wieso? Symmetrische Abstände sehen einfach besser aus und später sollen zwischen die Beine noch Kisten, Staubsaugerdüsen und Flummis Gartentrampolin passen. Außerdem sollte das große Gewicht des Eigenbaus gut verteilt werden, damit notfalls auch mal ein Zweibein gefahrlos darauf steigen kann, z.B. wenn unerwarteter Besuch bei den Öttis übernachten muss oder wenn man aus dem Dachfenster steigen muss, oder, oder, oder...
Erfahrungsgemäß ist der Boden nicht so gerade, dass man einfach alle Tischbeine gleich lang absägen kann. Auf leicht unebenem Untergrund hat bei einer waagerecht ausgerichteten Platte u.U. jedes Tischbein eine andere Länge.

Schritt 8:

Tischbeine auf die gemessenen Längen zuschneiden...
Nerv... ...und dabei zu lang geratene Beine immer wieder unter die Platte quetschen und scheibchenweise absägen, dabei ein Stichsägeblatt ruinieren und kräftig fluchen. Zu kurz geratene Beine oben scheibchenweise mit Brettern oder Leisten unterfüttern und diese an der entsprechenden Stelle an der Gehegeunterseite befestigen.

Weshalb? Tischbeine die zu kurz sind, stehen nicht, sondern schweben. Und wenn Beine schweben, braucht man ein Antigravitationsfeld, damit die schwere Platte sicher steht. Und Antigravfelder sind noch nicht erfunden worden. Oder unser Baustoffhändler war einfach nur schlecht sortiert...

tischbein4

Schritt 9:

Die Tischbeine
mmmmh...samt Unterleg-Brettchen zur Längenanpassung an der Gehegeunterseite festschrauben.
*knack* Dabei unter der Platte sitzend den Rücken aufs Maximum durchbiegen und den Kopf wechselnd nach rechts und links abknicken, um dauerhafte Schäden an der Halswirbelsäule zu minimieren.

Wieso? Wenn die Beine die Platte tragen sollen, müssen sie auch mit der Platte verbunden werden. Wer stellt hier eigentlich so sinnfreie Fragen???

Tischbein1 tischbein3

Schritt 10:

Seitenwand so zuschneiden, dass sie vorne die Höhe der Frontbretter und hinten die Höhe der Rückwand hat.
so langsam stumpft man ab... dabei mit einem stumpfen Sägeblatt abquälen...

Seitenwand1

... und festschrauben.
kleiner Ausraster Beim Probeauflegen auf die Wandbefestigung feststellen, dass der ganze Bau viel zu hoch hängt und nicht mehr unter die Dachschräge passt. Entdecken, dass die Seitenwand unten zu weit übersteht und der gesamte Bau nur auf der Seitenwand ruht, weil diese auf dem Wandbefestigungsbalken aufliegt. Seitenwand abmontieren, einen Zentimeter absägen, wieder anschrauben. Erneut feststellen, dass die Seitenwand noch zu weit übersteht, genervt schon wieder abmontieren, genauso genervt noch mal ein Scheibchen abschneiden, wieder festschrauben und erleichtert feststellen, dass nun alles passt und der Bau auch in der ursprünglich angedachten Höhe hängt.

Weshalb? Die Seitenwand verbindet die (unterschiedlich hohen) Front- und Rückwände. Der ganze Bau wirkt schnittiger und weniger kastig, wenn die Seitenwand optisch den Übergang zwischen den unterschiedlichen Höhen bildet. Den Öttis wäre die Optik einer Apfelsinenkiste vermutlich schnurz gewesen.

Seitenwand2 Seitenwand3

Schritt 11:

Rückwände auf die passende Höhe zuschneiden...

Rueckwand1

... und auf der gewünschten Höhe festschrauben und einzelne Rückwand-Teile mit H-Profilen verbinden.
Mist... Anschließend feststellen, dass man die zuvor mühevoll rundgeschliffene Oberkante der Rückwände nun teilweise unten angebracht hat.

Warum? Die dünnen Sperrholzplatten lassen sich nur schwer verbinden. H-Profile sind eine einfache und günstige Verbindungsmöglichkeit, die den schwabbeligen Platten auch noch viel Stabilität gibt.

Rueckwand2

Rueckwand3

Schritt 12:

Probe-Anpassung an die Raumbreite und die Zimmerecke, d.h. die Gehegeplatten in voller Breite auf beiden Wandbefestigungen auflegen.
Schrei! Dabei feststellen, dass die Wände im Raum nicht ganz gerade sind und der Zimmerwinkel keine 90 Grad hat. Das eine Ende der Gehegeplatte mit Raspel und Stichsäge solange abschrägen, bis die ganze Konstruktion möglichst bündig an der Wand entlang läuft. Die zuvor bereits montierten Anlegeleisten (siehe Schritt 3) an der Unterseite der Platte natürlich vorher abschrauben und nach der Plattenanpassung mit viel Quälerei an den nun gebogenen Plattenkanten wieder festschrauben.

Wieso? Wenn der Zimmer- und der Gehegewinkel nicht übereinstimmen, läuft das Gehege an einer Seite schräg von der Wand weg. Wie sieht DAS denn aus?
So ein kurzer Zwischenaufbau gibt einem außerdem eine kleine Schaffenspause, um in Ruhe zu überdenken, in welcher Reihenfolge weiter vorzugehen ist. Denn so langsam kommt der Zeitpunkt, an dem man nicht mehr ungehindert an alle Seite des Baus herankommt. Wäre doch blöd, wenn man alles fertig aufgebaut und an der Wand befestigt hat und DANN erst feststellt, dass man jetzt ja die Rückwände gar nicht mehr festschrauben kann.

Ecke

Schritt 13:

Die restlichen Rückwände am zweiten Teil des Geheges befestigen, indem wie bereits zuvor kleine Schrauben in die Anlegeleisten (siehe Schritt 3) unter der Gehegeplatte geschraubt werden.
Freu! Feststellen, dass die Hälfte der Profile scheinbar einen halben Millimeter enger ist und somit die Rückwände nicht hineinpassen. Mit einem Blick auf den Kalender frustriert feststellen, dass der Baumarkt am Feiertag nicht geöffnet ist und ein Umtausch somit nicht möglich ist. Die Kanten der Rückwände von der Rückseite schräg anschleifen, glatt polieren, mit Seife einreiben und unter viel Gefluche mit leichter Gewalteinwirkung in die Profile hineinquetschen.

Weshalb? Die Rückwände haben wir extra hoch gezogen, damit die Öttis ohne Probleme auch mal auf einem Hüttendach kräftig absprühen können. Das hat uns Frieda gelehrt, nachdem sie mal einen 1000 Euro Schrank mit Rote-Beete-Urin "gebeizt" hat...

Rueckwand4
Zuschnitte2

Schritt 14:

Die zweite Seitenwand trapezförmig zuschneiden, sodass die Vorderkante die Höhe der zukünftigen Frontbretter hat und die Hinterkante die Höhe der Rückwände.
Hilfe!!!! Entsetzt bemerken, dass die Seitenwand auf einer Seite auf Gehrung zugeschnitten werden muss. Bei einem Probeschnitt feststellen, dass die Gradangabe auf der Kreissäge nicht ansatzweise die Realität widerspiegelt. Scheibchenweise alte Bretter zersägen und dabei den Winkel der Kreissäge so lange verstellen, bis er möglichst gut mit dem benötigten Winkel am Gehege übereinstimmt.

Warum? Bei 90-Grad-Ecken kann man die Frontbretter des Geheges einfach stumpf voreinander legen und verbinden. Bei 135-Grad-Winkeln wie am Schweineheim 3.0 muss man dagegen beide Bretter auf Gehrung schneiden, um eine vernünftige Verbindung zu schaffen. Sieht gut aus, ist aber ohne professionelle Säge auch ein Heidenaufwand.

Schritt 15:

Die Gehegeplatten fest verbinden, indem stabile Holzleisten oder Spanplattenstreifen an der gewünschten Schnittstelle aufgelegt werden und insgesamt vier mal – zusammen mit der Gehegeplatte – durchbohrt werden. Verbindungselement unter die Gehegeplatte halten, Mutternschrauben von oben durch Gehegeplatte und Verbindungselement stecken
Super nervig: Dann feststellen, dass die Schrauben nicht lang genug sind, daher ein dünneres Verbindungselement mit identischer Lochanordnung zurechtsägen,
Unterlegscheiben aufstecken und mit Muttern fest verbinden.
Beim zweiten Verbindungselement vergeblich nach der vierten Gewindeschraube suchen und ein Element nur dreifach durchbohren. Die vierte Verbindung mit einer normalen Schraube herstellen, die von oben durch die Platte fest ins Verbindungselement geschraubt wird.

Wieso? Bei so vielen großen und schweren Platten sollten die Verbindungen richtig stabil sein. Nicht das die Flummi durchbricht, wenn sie mal auf einer Verbindungsstelle rumflummt.
Bei vier Schrauben kann man sich sicher sein, dass sich die beiden Platten nicht mehr verschieben lassen.

Gehegeverbindung1 Gehegeverbindung2

Schritt 16:

Ups! Nachdem man schon auf der Platte herumgekrochen ist, erschrocken feststellen, dass die ganze Konstruktion noch gar nicht richtig befestigt ist.
Das Gehege endgültig fest mit den an der Wand montierten Auflagebalken verbinden, indem an mehreren Stellen von oben angesenkt wird und lange Schrauben durch die Platte in die Wandbalken hineingeschraubt werden.
Akkuschrauberakkuleermach Mehrfach rückgängig machen und zu kurze Schrauben gegen längere austauschen und so häufig einen anderen Schraubwinkel ausprobieren, bis die Schrauben auch tatsächlich den Balken treffen.

Weshalb? Wenn die Gehegeplatte mehrfach mit dem Wandbalken verbunden ist, wird die ganze Konstruktion bombenfest. Bohrt man den Weg der Schraube vor, splittert das Holz nicht. Und wenn zuvor angesenkt wurde, ist der Schraubenkopf plan mit der Platte und später unter dem PVC-Belag nicht mehr zu erkennen. Sonst würden die Schweine sich beim Rumlaufen ständig die Pfote stoßen.

Schritt 17:

HONK! Bemerken, dass man die Maße falsch in Erinnerung hatte und daher zu hohe Frontbretter aus dem Baumarkt gekauft hat - 30 cm statt 25 cm. Flummi-Bummi Kaugummi
Die Frontbretter auf die passende Höhe zuschneiden
Nochmal HONK! Nach dem ersten Schnitt siedend heiß bemerken, dass eine Kreissäge auf der Terrasse am Sonntag Mittag die Nachbarn sicher stinksauer macht und daher mit Sack und Pack in den Keller umziehen und dort die 2,50m langen Bretter im Flur zuschneiden.

Warum? Ein Innenmaß von 20 cm hatte sich bei den Öttis bewährt und das Außenmaß von 25 cm deckt die Leisten unter der Bodenplatte ab. Außerdem wirkt der ganze Bau dann nicht so wuchtig.

Schritt 18:

Die Längen der Frontbretter entsprechend den Außenmaßen des Geheges kürzen...
Schon wieder!!! Dabei wieder viel Kleinholz produzieren, um die richtige Gradeinstellung der Kreissäge für die Gehrungsschnitte wiederzufinden
... und Löcher zum Befestigen der Frontbretter auf den passenden Höhen vorbohren.

Wieso? Mit einem dünneren Bohrer als die Schraube vorbohren, beugt Holzrissen beim Einschrauben vor.

Vorbohren1 Vorbohren2

Schritt 19:

Alle Frontbretter mit schadstoffarmem Spielzeuglack zweimal dünn streichen, zwischendurch mit sehr feinem Schleifpapier leicht überschleifen.
Taxi!!! Für die letzten paar Bretter noch mal in den Baumarkt fahren, weil die erste Dose Lack nicht ausreicht.

Weshalb? Gestrichenes Holz kann man später leichter reinigen und wir hoffen, dass Spielzeuglack bei eventuellen Nagegenüssen besser verträglich ist als Superchemiekeulenlack. Das Zwischenschleifen sorgt für ein superglattes - und damit gut abwischbares - Ergebnis.

Schritt 20:

Doppelseitiges Klebeband an allen Kanten auf die Gehegeplatte kleben. In regelmäßigen Abständen Klebebandstreifen quer über die Platte kleben.

Warum? Großflächiger Kleber sorgt dafür, dass später das PVC nicht allzu faltig aufgeklebt wird. Außerdem verhindert das Festkleben, dass die Öttis die Etage unter dem PVC als Wohnfläche für sich entdecken.

Klebeband2

Schritt 21:

Das PVC grob zuschneiden und die Plattengröße anpassen. Nicht-rechtwinkelige Ecken mit einem Messer scheibchenweise zuschneiden.

Wieso? Damit das PVC exakt auf die Bodenplatte passt und an allen Seiten bündig abschließt.

PVC1 PVC2

Schritt 22:

Das PVC an einer Seite anheben und die Deckfolie des doppelseitigen Klebebands stückchenweise abziehen und das PVC fest andrücken.

Weshalb? Zieht man das Klebeband sofort komplett ab, klebt nachher alles am Klebeband, außer das PVC. Armhaare, Oberseite vom PVC, Salamis Schlappohren, ...

ankleben

Schritt 23:

An den Vorderseiten das PVC mit einem Cutter senkrecht an der Plattenkante abschneiden.

Warum? Damit die Frontbretter das PVC nicht einquetschen und Wellen aufschieben.

PVC4 PVC3

Schritt 24:

Die lackierten Frontbretter alle 30 cm fest an die Anlegeleiste und Bodenplatte anschrauben.
Es gährt... Einzelne Bretter so lange an- und abschrauben, wieder etwas verschieben, Reihenfolge des Anschraubens verändern, bis endlich alle Bretter lückenlos ineinander passen.
An den Gehegekanten die Bretter auch an der Oberkante mit einer Schraube verbinden,
AAAAAAAAHHH!!! bemerken, dass eine Schraube nicht mehr hält, weil die Spannung an der Kante zu groß ist, kurzerhand die Schraube durch ein größeres Exemplar austauschen, die Schrauben an den Unterkanten noch mal lösen, die Bretter oben von Hand möglichst weit zusammenbiegen und erneut mit der Schraube fixieren, um anschließend auch die Schrauben an der Unterkante wieder festzuziehen.

Wieso? Die Frontbretter sind aufgrund der Form so passgenau auf Gehrung geschnitten worden, dass man am besten alle 5 Frontbretter auf einmal hätte anschrauben müssen. Aufgrund der Größe leider nicht machbar. Die Schraubverbindungen geben den Frontbrettern so viel Halt, dass man sich beim Rein-/Raussteigen auch ein bisschen daran festhalten kann. Und Flummi und Salami können auch kräftig dagegen springen, ohne gleich die Frontbretter wegzureißen.

Frontbretter1 Frontbretter2

Schritt 25:

Silikon entlang der PVC-Kanten spritzen und mit einem Spülmittel-befeuchteten Finger glattstreichen und gleichzeitig in die Fugen streichen.
grompf! Am nächsten Tag bei einem Kontrollgang mit der Taschenlampe alle Lücken in der Silikonnaht ausfindig machen und auffüllen.

Weshalb? Das Silikon dichtet die Schnittstelle zwischen Holzwand und PVC-Boden ab. Mit der Taschenlampe kann man die Reflexionen der Silikonnaht erkennen und bei Bedarf etwas nachspritzen, falls man eine Stelle vergessen hat.

Schritt 26:

Silikon unter die beiden Kanten der PVC-Naht spritzen, PVC fest andrücken und das überschüssige Silikon aus der Naht herausstreichen und abwischen.

Warum? Bei der großen Grundfläche kann man passend große PVC-Stücke kaum handhaben. Außerdem hätte man viel zu viel Verschnitt gehabt und fast die Hälfte weggeworfen, wenn wir uns für 5 Meter breites PVC entschieden hätten. Daher haben wir 2 schmalere PVC-Stücke verwendet und mussten die Nahtstelle extra abdichten.

Schritt 27:

Das Silikon einige Tage trocknen und ausdünsten lassen, dann das Gehege wollig-weich einstreuen, mit schweinegerechten Behausungen einrichten, Schweine einziehen lassen und entspannen.

Wieso? Weils einfach nur schön ist!

Einzug ins Schweineheim 3.0

Die Öttis haben sich inzwischen richtig gut an ihr neues Schweineheim gewöhnt:
Tageslicht vom Dachfenster, neue Hütten, andere Geräusche und eine angenehme Grundfläche von 5,5 m² (2,60 m & 4,80 m bei 1 m Tiefe). So lässt es sich gut leben…


Etwas schräg? Das liegt am Dach!


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